“Aktionskomitee für Toleranz und Menschlichkeit in Kärnten” verurteilt FPÖ-Aussagen über Islam
Aufgabe der Politik ist es, sich für Dialog der Kulturen und Religionen einzusetzen
Klagenfurt (16.01.08) – “Mit den Aussagen der FPÖ-PolitikerInnen über den Islam ist vergangenen Sonntag einmal mehr eine ethische Grenze überschritten worden. Diese religionsfeindlichen Aussagen sind aufs Schärfste zu verurteilen. Wer glaubt, mit solchen Aussagen auf politischen Stimmenfang gehen zu müssen und damit Gefühle und den religiösen Glauben von Menschen aufs Tiefste verletzt, hat sich für politische Aufgaben selbst disqualifiziert. Die Aufgabe der Politik besteht vielmehr darin, sich für den Dialog von Kulturen und Religionen einzusetzen, um damit ein friedliches Zusammenleben zu ermöglichen”, erklärt das Aktionskomitee für Toleranz und Menschlichkeit in Kärnten. Mitglied des Aktionskomitees ist auch die islamische Glaubensgemeinschaft in Kärnten.
Das Aktionskomitee appelliert auch an die Medien, in solchen Fällen sehr behutsam vorzugehen. “Die Medien sollen sich ihrer Verantwortung bewusst sein und sich nicht instrumentalisieren lassen. Politischen Personen, die nur durch letztklassige Untergriffe und Diffamierungen auf sich aufmerksam machen können, sollte keine zusätzliche übergroße mediale Bühne geboten werden”, so die Mitglieder des Aktionskomitees.
Nähere Informationen über den Islam und auch Aischa (Frau des Propheten Muhammed) bietet die Internet-Seite www.derislam.at.
