Plattform fordert Arbeitserlaubnis für Flüchtlinge
Grüne, Kirchen und Aspis gründen “Aktionskomitee”.
KLAGENFURT. Knapp einen Euro hat ein Asylwerber in Kärnten täglich zur Verfügung. Ein Zahnersatz mit einem Selbstbehalt von 200 Euro ist so ohne finanzielle Unterstützung unleistbar. Darauf macht das “Aktionskomitee für Menschlichkeit und Toleranz” aufmerksam, das am gestrigen Tag der Menschenrechte gegründet wurde. Sprecher ist Grünen-Chef Rolf Holub, neben Caritas und der Flüchtlingsorganisation Aspis gehören auch die evangelische Kirche, die islamische Gemeinschaft und der Klagenfurter SPÖ-Akademiker-Bund zu den Unterstützern. Gefordert wird eine Arbeitserlaubnis für Asylwerber, bessere Lebensumstände, ein Bleiberecht ab fünf Jahren und die Wiedereinführung der Rechtsberatung für Flüchtlinge. Im Frühjahr plant man ein “Fest der Kulturen” mit der Kärntner Pop-Band Naked Lunch sowie den Autoren Gert Jonke und Lojze Wieser.
(Quelle: Kleine Zeitung, 11.12.07)
