Nein zur “Jagd” auf tschetschenische Familien
Komitee fordert in offenem Brief an Bundespräsident und Bundesregierung die Rückkehr der aus Kärnten vertriebenen Familien
In einem offenen Brief fordert das “Aktionskomitee für Toleranz und Menschlichkeit in Kärnten” Bundespräsident Fischer und die Mitglieder der Bundesregierung auf, sich für eine Rückkehr der aus Kärnten vertriebenen tschetschenischen Familien einzusetzen. “Wir dürfen nicht tatenlos zusehen, wenn in Kärnten wieder einmal rechtsstaatliche Grundsätze mit Füßen getreten und Menschenrechte verletzt werden. Bis heute ist nicht geklärt, wer an den Raufereien zu Silvester tatsächlich beteiligt war. Bundespräsident Fischer und die Mitglieder der Bundesregierung dürfen nicht zulassen, dass diese menschenverachtende Jagd auf tschetschenische Familien weiter fortgesetzt wird. Das Aktionskomitee setzt sich dafür ein, dass den Familien die Rückkehr in ihre gewohnte Umgebung ermöglicht wird und die Ergebnisse der polizeiliche Ermittlungen abgewartet werden”, so LAbg. Rolf Holub, Sprecher des Aktionskomitees.
Das Schreiben wird auch an das UNHCR und an die Europäische Stelle zur Beobachtung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit geschickt.
zum Nachlesen der Offene Brief an Bundeskanzler Gusenbauer
